Leonid
Blyum hat uns alle in die Pflicht genommen, Biotensegrity aus der
„Lustige-Modelle-Ecke“ herauszuholen und ihre Komplexität, ihre
Allgegenwärtigkeit und die wissenschaftliche Herangehensweise zu
ergründen.
Als
Mitgliedern der BIG ist es in unserer Verantwortung dafür zu sorgen,
dass Biotensegrity in unserem jeweiligen Spezialgebiet und darüber
hinaus ernst genommen wird.
Wissenschaft
oder Kuriosität?
Die
Begegnung mit Biotensegrity verläuft in mehreren Abschnitten, und
die Neugier ist ganz natürlich der erste Schritt:
1 Die Modelle sind das unterste Level der Begreifbarmachung von Biotensegrität
2
Das Gleiche gilt für Nachbauten lebender Körper (die immerhin die
Möglichkeit eines hebelfreien Körpers aufzeigen).
3
Die Beschäftigung mit der Geometrie der Anordnung in Tensegritäten
führt in die Sackgasse der Schulgeometrie.
4
Tensegrity als Differentialrechnung – ist nur für ein paar
Mathematiker interessant.
5
In der algorithmischen Herangehensweise dienen die Modelle als
Verkörperung der unsichtbaren Kräfte in Tensegritäten sowie der
dazugehörigen physikalischen Gesetze:
"Using
the 3D/ tensegrity models to identify and clarify examples of
emerging algorithms of intrinsic mechanical interactions that are not
numerically calculable via classic mechanics (biomechanics)"
"Nur
letzteres ermöglicht eine echte, weiterführende wissenschaftliche
Herangehensweise, die für die allgemeine Akzeptanz von enormer
Wichtigkeit ist. Dies schmälert die Bedeutung der Modelle in der
praktischen Vermittlung in Training, Ausbildung und Therapie in
keiner Weise!"