Samstag, 21. März 2020

Der fehlende Apfel in der Orangenkiste

oder

Die Suche nach dem korrekten Platz für den Schwerpunkt


In Unterhaltungen über Pferde, Therapie, Training und Tensegrität kommt immer wieder die Frage auf, wie man denn dem Pferd beibringe, seinen Schwerpunkt korrekt zwischen den Schultern zu platzieren, um Überlastungen der Vordergliedmaße zu vermeiden. Da mein Gehirn die Beschäftigung mit der Frage, die es nicht wirklich zu fassen bekam, immer verweigerte, habe ich mir nun in einer englischsprachigen Gruppe Hilfe gesucht:

"Hi everybody,
I need a good explanation...
How would you describe the balancing of the body centre of gravity in a biotensegrity? How would you describe the correction of a dysbalance or asymmetry in respect to (the load) of the feet?"

"Hi alle,
ich benötige eine gute Erklärung...
Wie würdet ihr die Balance des Schwerpunktes in einer Biotensegrität beschreiben? Wie würdet ihr die Korrektur der Dysbalance oder Asymmetrie in Bezug auf die Belastung der Füße erklären?"

Die erste Antwort traf genau den Kern meines Problems:
"I don’t understand very well your question, could you ask it differently?"
"Ich verstehe die Frage nicht, kannst du sie nochmal anders stellen?"

Konnte ich nicht, weil sie sich mir aufgrund meines Bewegungsempfindens ebenfalls nicht erschloss. Die zweite Antwort traf die Sache aber schon auf den Punkt (der sich mir durch die Art der Fragestellung, siehe Überschrift, entzogen hatte):

"The center of gravity is a mathematical position that does not attach to any body part. We are all pulled to the center of the earth by gravity. But at the center of the earth's gravity, there is no gravity. Weird. So I would not "attach" too much meaning to the concept within a biotensegrity structure.
As for the foot loading, I gathered over 5.4 billion pressure data values under the feet when 54 people started to walk. This data is available in my PhD thesis on the internet.
http://www.dissertation.com/book.php?method=ISBN&book=1599423294
What I do know is that each individual have different patterns, and these are directly related to that individual. Nowhere is there ever a "dysfunction" or imbalance. The notion that the body is broken and out of balance is unhelpful. It is always in balance, even if we declare it not to be. The question therefore is ill-posed."

Der Schwerpunkt ist eine mathematische Position, die sich nicht auf einen bestimmten Körperteil bezieht. Wir werden alle von der Schwerkraft zum Mittelpunkt der Erde gezogen. Aber im Erdmittelpunkt gibt es keine Schwerkraft. Merkwürdig. Deshalb würde ich dem Konzept innerhalb einer Biotensegrität nicht allzu viel Bedeutung beimessen.
Was die Fußbelastung betrifft, so habe ich über 5,4 Milliarden Druckdatenwerte zur Belastung der Füße bei 54 „antretenden“ Menschen ermittelt. Diese Daten sind in meiner Doktorarbeit im Internet verfügbar. 
http://www.dissertation.com/book.php?method=ISBN&book=1599423294 
Was ich weiß, ist, dass jedes Individuum unterschiedliche Muster hat, und diese stehen in direkter Beziehung zu diesem Individuum. Nirgendwo gibt es jemals eine "Dysfunktion" oder ein Ungleichgewicht. Die Vorstellung, dass der Körper defekt und aus dem Gleichgewicht ist, ist nicht
hilfreich. Er ist immer im Gleichgewicht, auch wenn wir behaupten, er sei es nicht. Die Frage ist daher schlecht gestellt.

Mit dem Hinweis auf die Fragestellung sind wir dann wieder bei der Überschrift gelandet, es scheint sich um die Suche nach dem fehlenden Apfel in der Orangenkiste zu handeln.

Craig Nevin steht mit seiner Aussage nicht alleine, denn, wie Marie Randjelovicin einem anderen Kommentar zu meiner Frage richtig schreibt, finden sich sowohl bei Graham Scarr als auch bei Steve Levin und Leonid Blyum (von dem die Sache mit der Orangenkiste stammt) und Ida Rolf immer wieder Texte zu zielführender und weniger zielführender Fragestellung:
„I remember Graham Scarr mentioning this topic of « dysfunction » in a conversation (…) as being another « state ». He explained that the body always functions exactly the same way when healthy or diseased. And that disease is a man made construct. So that is a challenging perspective for our minds used to make a difference as you said it too, Craig, in your comment « the notion that the body is broken and out of balance is unhelpful ». If I remember well, Graham expressed the idea that the body is always in movement towards a more efficient (efficiency) state. This topic really stayed with me, (...) I wonder how do we use words, language to express around this idea. It reminded me of Ida Rolf’s « where you think it is, it ain’t », what do we choose to focus on? It reminded me of Leonid Blym’s work, he says we think of children with cerebral palsy as « dysfunctional » , and that not at all they have a super brain, they even have too many connections, (... ) it’s a shift in how we position ourselves. (…)“

"Ich erinnere mich, dass Graham Scarr dieses Thema der „Dysfunktionalität“ in einem Gespräch (...) als einen „anderen Zustand“ bezeichnet hat. Er erklärte, dass der Körper immer gleich funktioniere, egal, ob er gesund oder krank sei. Und dass Krankheit ein von Menschen gemachtes Konstrukt sei. Dies ist eine herausfordernde Perspektive für unseren Verstand, die jedoch einen Unterschied macht, wie Sie es in ihrem Kommentar auch gesagt haben, Craig, „die Vorstellung, dass der Körper defekt und aus dem Gleichgewicht ist, ist nicht hilfreich“. Wenn ich mich recht erinnere, hat Graham die Idee ausgedrückt, dass der Körper immer in Bewegung hin zu einem effizienteren (Effizienz-)Zustand ist. Dieses Thema ist mir wirklich im Gedächtnis geblieben, (...) ich frage mich, wie wir Wörter und Sprache verwenden können, um diese Idee auszudrücken. Es erinnerte mich an Ida Rolfs „wo du denkst, dass es ist, ist es nicht“, welchen Fokus wählen wir? Es erinnert mich auch an Leonid Blyms Arbeit, der sagt, dass wir Kinder mit Gehirnlähmung als „dysfunktional“ betrachten, sie aber nicht nur ein Superhirn haben, sie haben sogar zu viele Verbindungen. (... ) Die Veränderung liegt in der Art und Weise, wie wir uns selbst ausrichten.(…)

Nun wage ich eine Schlussfolgerung in Bezug auf den fehlenden Apfel...

Paradigmenwechsel


Wir haben auf der einen Seite unsere mühsam erarbeiteten Glaubenssätze und Vorstellungen, die unseren Verstand verleiten, sich an dem immer gleichen Problem abzuarbeiten – dem Apfel.
Aber nun gibt es ein neues Paradigma, eine völlig neue Grundlage für unsere Weltsicht, ein neues Erklärungsmodell, in dem aber leider keine Äpfel vorkommen. Ein Kochbuch mit tausenden Rezeptideen – ohne Äpfel.

Wenn wir die Kiste mit der Biotensegrität aufmachen, finden wir faszinierende neue Erklärungen für das, was wir sehen. Wir können eine ganz neue Funktionalität erahnen, die ohne Scherkräfte, ohne Kompressionsdruch in den Gelenken, ohne Überlastung einzelner Teile auskommt. Eine Funktionalität, die den Weg zu mehr Beweglichkeit, Bewegungsfreude und Lebensqualität öffnet, wenn wir es wagen, die Möglichkeiten zu nutzen.
Mit der Biotensegrität erfahren wir Omnidirektionalität, Selbstgestaltung, Selbstermächtigung. Es stellen sich auch ganz neue Fragen, die sich alle damit befassen, wie eine Biotensegrität in unterschiedlichen Situationen agiert und reagiert. Wie fühlt sich die eigene Tensegrität an und worin besteht der Unterschied zur bisherigen Vorstellung, wie auch immer wir diese benennen?

Warum sollten wir weiterhin die alten Fragen stellen, wenn sie doch nach dem Paradigmenwechsel unrelevant sind? Vielleicht ist die Art der Fragestellung ein Hinweis darauf, dass es noch einen weiteren Schritt zu machen gilt, wenn man die andere Seite erreichen möchte?

Neue Fragen

Das ist es, was wir brauchen. Neue Fragen! Viele meiner bisherigen SeminarteilnehmerInnen haben sich von mir bereits mit „Falsche Frage!“ ausbremsen lassen müssen, wenn der Verstand sie wieder in die alte Spur ziehen wollte.

Belegen wir die alten Fragen mit einem Tabu, ergründen wir das Neue mit neuen Fragen, anstatt die alten Fragen und damit auch das alte Paradigma zu verteidigen. Viele werden das Wort Tabu in diesem Zusammenhang nicht mögen, aber es ist die Fragestellung, die zu den gleichen oder zu anderen Ergebnissen führen kann und das Tabu ist hier ein Werkzeug zur Selbsterziehung. Ich verspreche euch, das wird sehr spannend, lehrreich, unterhaltsam und wandlungsreich!

Natürlich ist das, was wir sehen, vorhanden. Das ist ja nicht die Frage. Das Vorhandene wird nicht infrage gestellt! Natürlich gibt es Befunde, Röntgen- und Ultraschallaufnahmen. Wir sehen degradierte Körpersysteme, deren äußere Erscheinung ebenso wenig mit irgendeinem Ideal übereinstimmt wie ihre aktuellen Fähigkeiten. Das lässt sich nicht wegdiskutieren und mit ziemlicher Sicherheit auch nicht langfristig wegtherapieren, wegtrainieren oder wegoptimieren.

Eine gewagte Aussage?

Nein, das glaube ich nicht. Ein unglaublich hoher Prozentsatz der Pferde hierzulande befindet sich dauerhaft in professioneller Therapie, wird mit den besten Absichten trainiert, und die gesamte Haltung befindet sich in einem ständigen Optimierungsprozess. Es gibt inzwischen mehr Pferdefachbücher, als man sinnvoller Weise in einem Leben lesen kann, und monatlich erscheinen zahllose Zeitschriften, in denen steht, wie es geht. An fehlender Information kann es also nicht liegen. Die meisten Pferdebesitzer geben ihr Bestes, aber es scheint nie zu reichen.

Gleichzeitig habe ich in meinem Leben schon viele Pferde gesehen, die einfach ihren Job machen, die eben nicht optimiert sind, die mit schwierigem Gelände, schiefen Reitern, gerade so akzeptablem Equipment und einfachster Fütterung gesund geblieben und alt geworden sind.

Hätte Dschinghis Khan einen solchen Aufwand mit den Pferden betreiben müssen, wie es heutzutage gemacht wird, er wäre zuhause geblieben und hätte Pferdesteaks gegessen. Die ganze Weltgeschichte wäre anders verlaufen.

Was fehlt?

In meinen Augen „der richtige Geist“. Passend zur Fragestellung poppte gestern ein Video von einer Veranstaltung mit Gerald Hüther ins Bild. Davon ausgehend, dass das äußere Erscheinungsbild, die Haltung des Pferdes mit seiner inneren Haltung verknüpft ist, sehe ich in der Aussage des Gehirnforschers und Visionärs einen Schlüssel für eine neue Fragestellung:

Haltung ist ein Metakonzept, das aus Erfahrungen entstanden ist. Durch Erfahrungen werden kognitive und emotionale Netzwerke gekoppelt – und diese letztendlich auch mit den physischen Netzwerken! Wie sehen die Erfahrungen aus, die wir und unsere Pferde machen (können)? Und wie bilden sich diese im Körper ab? Wie ändert sich der Körper, wenn er andere Erfahrungen, vor allem die von Selbstwirksamkeit machen darf?

Objektbeziehungen

In meinem Buch "Jenseits der Biomechanik" habe ich ausführlich darüber geschrieben, hier fasse ich es nochmal zusammen:
Sobald wir uns gegenüber Pferden in eine Objektbeziehung begeben, machen wir sie zum Objekt unserer (meistens gut gemeinten) Maßnahmen.

Als Objekt der Bewertung, der Behandlung, der Maßnahmen verliert das Pferd seine Autonomie und damit seine Begeisterung für die Entwicklung seines ureigenen Potenzials. Es kommt zu einer Inkohärenz* zwischen dem, was erstrebenswert sein könnte und dem, was „richtig“ ist, weil es mit Leckerchen belohnt wird und Mensch glücklich macht.
Und nun kommt eine ganz wesentliche Aussage aus dem von mir erwähnten Auftritt Gerald Hüthers:

Inkohärenz aktiviert die gleichen Netzwerke wie körperliche Schmerzen“

Das könnte eine der Ursachen für die Tatsache sein, dass viele Menschen und Pferde mit Befund schmerzfrei sind und wiederum andere ohne Befund Schmerzen haben. Ein weiterer möglicher Schluss ist, dass mit Therapie und Training immer auch eine Wiederherstellung der Kohärenz, der erkennbaren und sinnvollen Zusammenhänge, einhergehen muss.

Graham Scarrs Aussage, dass der Körper immer gleich funktioniert, egal ob er „gesund“ oder „krank“ ist erfährt hier eine weitere Erklärung: Der Körper funktioniert immer gleich und er ist immer eine Biotensegrität. Die Frage ist, was uns und die Pferde in die Lage versetzt, die Funktionen des Körpers so zu nutzen, dass die „Nutzung“ diesen jeweiligen Körper zur bestmöglichen Version seiner selbst werden lässt.

Die Frage

...haben wir jetzt. Aber was ist die bestmögliche Version? Die bestmögliche Version ist immer die, die mit der aktuellen Aufgabe am besten zurecht kommt. Sie ist kein Ideal, sie beinhaltet nicht zwangsläufig Symmetrie, Geschmeidigkeit, Bewegungsfluss - nicht einmal „Gesundheit“!

Die bestmögliche Version ist immer die JETZT bestmögliche Version, die intensiv mit der Entfaltung des eigenen Potenzials beschäftigt ist. Das Potenzial entfaltet sich immer hin zum Erstrebenswerten, und zwar zum widerspruchsfrei Erstrebenswerten. Vor allem entfaltet sich das Potenzial im Rahmen der Problemlösung!

Neue Probleme

Das moderne optimierte Pferd hat keine Probleme. Es ist rundum versorgt, es ist „sicher“, die Welt ist barrierefrei und angeblich artgerecht. Ohne Probleme springt aber der Problemlösungsmotor (siehe unten) nicht an. Ohne Probleme bewegt sich nichts. Ohne Probleme gibt es keinen Trainingsreiz.

Etwas in den Augen einer anderen Person richtig machen gehört nicht zum Erstrebenswerten und setzt somit auch keinen Trainingsreiz im Körper! Außer vielleicht, wenn es dafür Futter gibt. Inkohärenz blockiert laut Gerald Hüther das Gehirn und es ist keine abwegige Annahme, dass genau dies auch mit dem Bewegungsgehirn Faszienkörper geschieht.

Das Pferd braucht ein lösbares Problem, und sowohl das Problem als auch die Lösung und die sich daraus ergebende Erfahrung müssen für Körper und Verstand in sinnvollen Zusammenhängen stehen. Die selbständige Lösung eines Bewegungsproblems durch den Körper löst nach meiner Erfahrung (am eigenen Leib) ebenso einen "Belohnungskick" aus, wie es für die geistige Lösung eines intellektuellen Problems bereits belegt ist (Hüther).

Welche Erfahrungen fehlen?

Handlungsfähigkeit, Selbstbestimmtheit, Selbstwirksamkeit, die Erfahrung, sich aus allen möglichen Situationen retten zu können. Ein Pferd, dass es aus eigener Kraft geschafft hat, dem Treibsand zu entkommen, geht, wenn es irre genug ist, am nächsten Tag wieder rein, um seine Fähigkeit zu perfektionieren... (Schon erlebt. War nicht der Schecke.)

Die Motoren

Leben hat zwei Motoren: Wie komme ich in einen möglichst energiesparenden Modus (1)? Und wie überlebe ich bestmöglich bzw. sorge bestmöglich für das Überleben meiner Art (2)? Die zweite Frage sorgt dafür, dass wir nicht hocheffizient entschlafen, sondern unser Leben gestalten, wenn wir die Möglichkeit dazu haben.

Um einen Reiter gut tragen zu können, braucht das Pferd beide Motoren: Die Suche nach einer Selbstorganisation, die die effiziente Nutzung der Gravitation als Energiequelle (Bodenreaktionskräfte) ermöglicht (1) und die Suche nach bestmöglicher, das Überleben sichernder Bewegungskompetenz (2). Mit diesen beiden Motoren kommt der Potenzialentfaltungsprozess auf allen Ebenen in Gang.

Die Potenziale

Wir müssen die Potenziale sehen lernen, anstatt nach Fehlern und Problemen zu suchen. Die Potenziale sind die Orangen in der Kiste! Jedes Pferd, jeder Mensch hat unentwickelte Potenziale. Die Biotensegrität des Körpers ist immer da und bietet ein unendliches Potenzial. Wenn eine Bewegung oder Bewegungsrichtung „nicht geht“, gibt es andere, die dem Körper neue Ausdrucksmöglichkeiten verleihen und ein Ziel auf einem neuen Weg erreichen lassen. Auch ein in unseren Augen krankes Lebewesen hat Potenziale, die es entwickeln kann, wenn ihm dies erstrebenswert vorkommt oder die Potenzialentwicklung bei der Erreichung anderer Ziele hilft.

Die Wiederherstellung

von Kongruenz (... bringen wir unser Fühlen, Denken und Handeln so in Übereinstimmung, dass unsere nonverbalen Aussagen nicht in Widerspruch zu unseren Worten stehen) und von Kohärenz
(... verlassen wir die Falle von Zusammenhangslosigkeit, Beliebigkeit und Unverständlichkeit) sind die Grundvoraussetzung, um die Prozesse in Gang zu bringen, die letztendlich zur Verwirklichung der bestmöglichen Version unserer selbst führen.

Kohärenz im eigenen Leben herzustellen ist ein erheblicher Aufwand, weil dies bedeutet, sich nicht mit den Interpretationen anderer Menschen zufriedenzugeben. Kohärenz stellt sich ein, wenn man den Dingen auf den Grund geht und nicht mehr darauf angewiesen ist, jemandem glauben zu müssen. Dieses den Dingen auf den Grund gehen bedeutet, Verantwortung für die eigene Sichtweise zu übernehmen. Es bedeutet auch, sich mit Entscheidungen nicht auf sein Gefühl zu verlassen, sondern ein schlechtes Gefühl als Hinweis auf die Notwendigkeit weiterer Recherche zu erkennen.

Mit der gewonnenen Kohärenz stellt sich meistens auch die Kongruenz ein, die es uns ermöglicht, auf das Pferd einen glaubwürdigen Eindruck zu machen. Nur dann lässt sich das Pferd wirklich inspirieren, seine eigene Weltsicht neu zu gestalten.

Die Orangen in der Kiste

Hoffentlich konnte dieser unerwartet lange Artikel zeigen, wie viele leckere Orangen sich in der Kiste befinden und zur Betrachtung derselben anregen. Zur Wendung zum Schluss passt nochmals das Zitat von Ida Rolf:
Where you think it is, it ain’t!

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Kohärenz bezeichnet den erkennbaren Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung, zwischen der eigenen Handlung und dem Geschehen.
Kongruenz bezeichnet in der Psychologie die Übereinstimmung von verbaler und nonverbaler Aussage in der menschlichen Kommunikation

Die Homepage von Gerald Hüther: www.gerald-huether.de

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