Dienstag, 3. Dezember 2019

Biomechanik gibt es nicht

Die Zusammenfassung der Vorträge von Gent 2019 in den vorangegangenen Posts dieses Blogs bildet eine eindeutige Argumentationskette:
Knochen sind Faszie, Faszie ist Weiche Materie und die Gesetze der Mechanik sind nicht auf Weiche Materie anwendbar. Pferde sind Weiche Materie, die sich, von Algorithmen gesteuert, nach einem genetischen Plan und durch Belastung formt.
Was lässt sich daraus schließen?


- Es gibt keine zutreffenden biomechanischen Erklärungen, wie ein Pferd funktioniert.
- Biomechanisch begründete Methoden und Reitweisen werden dem Pferd nicht gerecht.
- Es führt kein Weg an der Biotensegrität vorbei.

Die Wissenschaft Biomechanik beschäftigt sich damit, Merkmale und Eigenschaften der Bewegung zu messen, quantitativ zu beschreiben, miteinander zu vergleichen und dann mit den Gesetzen der Mechanik zu erklären und zu modellieren. Am ersten Teil ist nichts verkehrt, aber das verwendete Erklärungsmodell ist ungeeignet und deshalb ist der Name, der für diese wissenschaftliche Arbeit als Oberbegriff verwendet wird, irreführend.


https://die-pferde-sind-nicht-das-problem.blogspot.com/2019/10/das-treffen-der-biotensegrity-interest.html

https://die-pferde-sind-nicht-das-problem.blogspot.com/2019/10/steve-levin-der-vater-der-biotensegritat.html

https://die-pferde-sind-nicht-das-problem.blogspot.com/2019/10/diane-vincentz.html

https://die-pferde-sind-nicht-das-problem.blogspot.com/2019/11/wissenschaft-oder-kuriositat.html

https://die-pferde-sind-nicht-das-problem.blogspot.com/2019/10/knochen-faszie-und-embryonalentwicklung.html


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