Montag, 7. Juli 2014

Billigdrucke - Thema durch

Da das Vorgehen von Amazon anscheinend legal ist - Billigimporte schlechter Qualität ("ausländische Standards") zum Originalpreis zu verkaufen - bleibt nur, alle Billigbücher umgehend zurückzuschicken. Amazon ersetzt klaglos den Kaufpreis, wie mir eine Leserin berichtete - selbst wenn das Buch nicht zurückgegeben werden kann, weil es nach Australien verschenkt wurde.

Nach Aussage des Verlagsservices, der das Buch vertreibt, sind etwa 60 Bücher im Ausland nach fragwürdigen Standards gedruckt worden:
"Wenn wir Bücher international vertreiben, müssen wir uns den Druckvorgaben anderer Länder anpassen. Besonders in Großbritannien und in den USA gelten andere Standards, die deutlich von denen des deutschen Buchhandels abweichen. (...) Wie schon erwähnt, haben wir keinen Einfluss darauf, auf welchem Wege Amazon die Bücher bestellt. Da das Buch jedoch nicht mehr von uns international vertrieben wird, wird das Buch nun tatsächlich nur noch von unseren deutschen Druckereien hergestellt werden."

Für mich persönlich ist es eine im Sinne des Urheberrechtes relevante Veränderung, Farbbilder in s/w darzustellen. Nach meinem Rechtsempfinden wäre dazu meine Zustimmung nötig gewesen.

Damit ist das Thema für mich durch, ich hoffe, dass alle Billigbücher an Amazon zurückgehen. Ich danke allen LeserInnen, die ordentlich Wirbel gemacht haben und hoffe sehr, dass Amazon davon Abstand nehmen wird, die restlichen Billigdrucke weiterhin zu verkaufen.

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