Donnerstag, 4. Dezember 2014

Form und Funktion

Ich habe mir erlaubt – mit freundlicher Genehmigung – Teile eines Textes über Kampfkunst von Großmeister Kernspecht, (WingTsun-KungFu), auf das Reiten zu übertragen:

(…) hin zu einem stilfreien*, prinzipientreuen, funktionsorientierten (...)-System, das sich in ständiger Evolution befindet, bei dem die Form der Funktion folgt und nicht umgekehrt.
Ein System, bei dem es nicht darum geht, Übungen zu üben, sondern aus ihnen zu lernen.

 (...) nicht Techniken einschleifen, um sie 1:1 (...) anzuwenden, sondern die ewigen funktionalen Prinzipien (…) erkennen und verstehen und (...) umsetzen.

 Kein „Gliederpuppen-(Reiten)“ soll verwirklicht werden, sondern ein ganzkörperliches (Reiten), das die Initialkraft des Rumpfes benutzt.

 Unser Bewegen geht von Stärke zu Stärke und nicht nur vom sicheren Hafen einer Endposition zum nächsten. In jedem beliebigen Punkt unseres Bewegungsflusses können wir somit (gemeinsam mit dem Pferd) optimale Kraft hervorbringen, (…).


Das ist für mich REITEN.

*„Stilfrei“ lässt sich in Bezug auf das Reiten am Besten mit „reitweisenunabhängig“ übersetzen.

1 Kommentar:

Sabine Sarbacher hat gesagt…

"Eigentlich" total logisch... nach langer Formquetschereinixbring...