Dienstag, 21. Oktober 2014

Longenarbeit

Ohne weitere Erklärungen (mach dir mal selbst ein Bild) bekomme ich den fünfzehnjährigen Schwarzwälder Fuchs Jasper in die Hand gedrückt. Zum Longieren. Na denn. Kurz klarstellen, dass auf meinen Füßen kein Platz für ein Pferd ist, und ab dafür. Hm. Etwas eckig. Ah, Problem erkannt. Gleichzeitig schieben und abwenden „geht nicht“. Doch, geht. In Ruhe. Ach so. Und wenn der Kreis zu groß ist, nimmt er mich nicht wahr. Kleiner Kreis ist einfacher. Klappt. So gut, dass ich sogar unterwegs meinen beim Kappzaum richten verlorenen Handschuh wieder einsammeln kann. Auf dem Video – das ist die Sequenz mit dem Handschuh – wirkt er regelrecht eifrig.

 
Was mir vorher keiner gesagt hatte war, dass dieses Pferd „nicht longierbar“ war. Manchmal ist es besser, nicht alles zu wissen. * lach *
 
Kommentar von Nicole, Jaspers Besitzerin: Jasper zum ersten Mal an der Longe. Marens Arbeit mit ihm hat mich sehr beeindruckt. Ich arbeite mich durch ihr Buch und das ist wirkliche Kopf- und Herzarbeit. Die Theorie ist das eine, allerdings bin ich mehr ein praktischer Mensch und bin froh, dass ich Jasper in Aktion sehen konnte!

Kommentare:

Tinka hat gesagt…

Wow, das ist das erste Mal an der Longe? Longierst du am Halfter oder am Kappzaum? Ausbinder sind keine dran, oder? Sieht richtig harmonisch aus.

M.aren hat gesagt…

Jasper hat einen leichten Kappzaum an, der für ihn aber etwas unterdimensioniert ist. Und ich glaube, er hat sich gefreut, dass er kapiert hat was er tun soll und wie das geht!